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Ernste Kormoran-Probleme an der Bega

Lange Zeit waren Kormorane an der Bega unbekannt. Erstmals im Winter 2001/2002 wurden einzelne dieser Vögel am Gewässer beobachtet. Im Winter 2002/2003 traten sie dann in größeren Gruppen auf und richtig dramatisch wurde es im kalten Winter 2008/2009.

Mit den winterträgen, laichschweren Äschen in den wenigen tiefen Pools haben die talentierten Jäger keine Probleme. Schon die Beobachtungen zum Jahresbeginn 2003 ließen Schlimmes vermuten.Im Vergleich mit ihnen sind Angler blutige Amateure

  • Gewässerabschnitte, in denen bei klarem Niedrigwasser im Frühjahr stets zahlreiche Fische beobachtet werden konnten, erschienen 2003 wie ausgestorben.
  • Bei der Elektrobefischung einer Probestrecke zeigte sich, dass die Bestände von Äschen, Bachforellen und Rotaugen im Vergleich zu den Vorjahren dramatisch zurückgegangen sind.
  • Die inzwischen in NRW zulässigen "Vergrämungsabschüsse" sind wenig hilfreich, weil damit nur bewirkt wird, dass die Vögel andere Strecken heimsuchen. Weite Abschnitte der Bega liegen in Naturschutzgebieten. Da sind sie verhältnismäßig sicher, weil ihre Bejagung nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt ist. Bis die erteilt ist, sind die Gewässer leer und die Kormorane längst ein Stück weiter.