Willkommen am Fluss
.. Wie alles anfing
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Rund 25.000 Junglachse aus dem Dänischen Wildlachszentrum wurden im März 2003 in der Werre und ihren Zuflüssen ausgesetzt, 5.000 davon in der Bega unterhalb Lemgo. Die von der Bezirksregierung Detmold organisierte Großaktion im Rahmen des Wanderfischprogramms NRW stieß auf rege Anteilnahme bei der lokalen Anglerschaft.
Ludwig Bartmann, Fischereidezernent der Bezirksregierung, erläutert den Zweck der Besatzaktion: "Die Wasserqualität unserer Flüsse hat sich so weit verbessert, dass Lachse wieder darin leben können. Die aus dem Meer heimkehrenden Fische sollen uns zeigen, mit welchen Wanderhindernissen sie fertig werden können und mit welchen nicht. Daraus ergeben sich dann Prioritäten für den Rückbau oder die Umgehung von Stauhaltungen. Das Ganze ist ein großer Feldversuch." Eckhard Nolting, Leiter der
Arbeitsgruppe Werre im Wanderfischprogramm, ist sich sicher, dass die Junglachse
ihren Teil zum Gelingen des Experiments beitragen werden. "Natürlich
müssen sie sich erst mal eingewöhnen und lernen, dass kein Kunstfutter
mehr kommt. Aber sie besitzen das genetische Rüstzeug, das sie zum
Überleben brauchen. Zu ihren Vorfahren gehören Lachse, die vor
mehr als 100 Jahren von hier nach Irland exportiert wurden. Ihre Eltern
sind echte Wildfische, die sich die dänische Gudenau mit Erfolg zurückerobert
haben. Die Tiere werden ihre Chancen nutzen. Auf das Spektakel ihrer Rückkehr
darf sich jeder Naturfreund freuen", so Nolting. Vorläufig aber sei
es die Aufgabe der lippischen Anglerschaft, Beobachtungen zu sammeln und
für den Schutz des kostbaren Besatzes zu sorgen.
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