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Lippische Rundschau vom 3.11.99
Äschen jetzt von der Bega in die
Werre umgesetzt
| Im Auftrag der Hegemeinschaft
Bega, die aus 25 Anglervereinen und Pächtern besteht, wurde gestern
ein Teil des Hegeplans Bega in die Tat umgesetzt. In einer Großaktion
wurden von Dr. Andreas Hoffmann und Diplom-Biologen Heinrich Linnert von
der Gesellschaft für landschaftsökologische Planung, Bewertung
und Dokumentation in Bielefeld (NZO) sowie Mitgliedern des Lippischen Fischereivereins
rund 80 Äschen auf der Strecke von Lieme nach Bad Salzuflen aus der
Bega gefischt und in die Werre umgesetzt. "Wir haben die Fischfauna in
der Bega an 60 Probestellen untersucht und den Äschenbestand für
so gut befunden, daß wir nun einige Tiere verschiedener Altersgruppen
aus den Bega-Schwärmen in die |
Werre umsetzen können, wo
die Äschen bereits ausgestorben sind", so Dr. Hoffmann. Ursache sei
die damalige schlechte Wasserqualität der Werre gewesen, die durch
verschiedene Maßnahmen nun besser geworden sei. "Die Umsetzung ist
ein Versuch. Da die Äsche ein sehr schwieriger Fisch ist, haben wir
ein endgültiges Ergebnis über das Gelingen des Projektes erst
in frühestens zwei Jahren", erläuterte Dr. Hoffmann. Die Aktion
sei ein Teil des Hegeplans Bega, der Angaben zu Angel- und Fangmethoden,
der Fischfauna, den Einleitungen und Beeinträchtigungen in diesem
Gewässer macht. Im Bild: Heinrich Linnert (NZO) präsentiert eine
der gefangenen Äschen. bu/Foto: Joachim Burek |
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